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- Der
Audi R 8 für die 24 Stunden von Le Mans
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- Ingolstadt,
20. Oktober 1998
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- V8 mit
Turbolader
- Team Joest
betreut den Einsatz
- Voll in die
Entwicklung eingebunden
- Das lange
Warten hat ein Ende: Heute
veröffentlichte die Audi AG die ersten
Fotos des neuen Rennsportwagens, mit dem
man im nächsten Jahr versuchen wird, das
legendäre 24 Stunden Rennen von Le Mans
zu gewinnen.
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- Auf den R 8
genannten offenen Sportwagen und seinen
Turbomotor mit acht Zylindern wartet nun
ein ausgiebiges Testprogramm. Momentan
wird auf der hauseigenen Teststrecke in
Neustadt gefahren, bevor das Programm auf
verschiedenen Rennstrecken fortgesetzt
wird.
- Am Steuer der
mindestens zwei Autos, die im nächsten
Juni den 24stündigen Marathon in
Frankreichs Westen in Angriff nehmen
werden, sitzen auf jeden Fall Emanuele
Pirro, Frank Biela, Rinaldo Capello und
Yvan Muller.
- Als
Einsatzteam wird die Mannschaft von
Reinhold Joest aus dem Odenwald agieren.
Die Südhessen bringen für einen solchen
Einsatz die besten Voraussetzungen mit,
denn Joest konnte die legendären 24
Stunden bereits viermal gewinnen, zuletzt
1997 mit einem TWR Porsche.
- Die weltweite
Bedeutung und das hohe Ansehen von Le
Mans sind unumstritten und
selbstverständlich der Hauptgrund für
das Engagement der Ingolstädter.
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- Nach sechs
Jahren Rennsport mit Supertourenwagen
steigt Audi nun zu einem ganz neuen Level
auf. Dr. Wolfgang Ullrich dazu:
"Für Audi bedeutet das Le
Mans-Engagement auf der Motorsport-Skala
einen wichtigen Schritt nach oben. Das
Rennen erzielt weltweite Aufmerksamkeit
und hat durch eine Paarung von extremer
Schnelligkeit und Zuverlässigkeit einen
ganz besonderen Charakter."
- "Dieses
Projekt ist für Audi und für mich sehr
wichtig, und ich freue mich sehr, so
stark an der Entwicklung beteiligt zu
sein", freut sich Emanuele Pirro.
"Obwohl wir noch in einem ganz
frühen Stadium sind, merkt man, wie gut
Chassis und Motor sind."
- Seinen
Beitrag zum Gelingen des R 8 leistet
übrigens auch Tony Southgate, der vor
einiger Zeit neu zu Audi gestoßen ist.
Der Brite war in den 1970er und 1980er
Jahren für verschiedene Formel-1-Teams
tätig, darunter Shadow und Arrows, und
entwarf später die erfolgreichen
Gruppe-C-Wagen von Jaguar. Zuletzt
konstruierte er den Nissan, der in Le
Mans 1998 den dritten Platz belegte.
- Für Emanuele
hat der neue Audi außerdem eine andere
Bedeutung: "Er erinnert mich an die
Zeiten, in denen ich schon einmal
schnelle Autos gefahren bin", sagt
der ehemalige Grand-Prix-Fahrer.
Gregor
Schulz
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