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- Saisonfinale
der STW
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Nürburgring, 1.
Oktober 1998
- Wer wird
Meister?
- Alles möglich,
von 1 bis 10
- Ohne Sprit am
Berg
Es scheint
noch gar nicht so lange her zu sein, da fand in
Hockenheim das Eröffnungsrennen zur
Supertourenwagen-Meisterschaft 1998 statt. Und
doch neigt sich die Saison dem Ende zu, und uns
steht am kommenden Wochenende ein Finale bevor,
wie es spannender nicht sein könnte. Der einzige
Fehler ist der, das Emanuele Pirro das ganze Jahr
über nie ins Titelduell eingreifen konnte. Die
Hauptdarsteller waren 1998 Johnny Cecotto im BMW
320i und Laurent Aiello im Peugeot 406. Weil der
Vorjahresmeister im Peugeot verschiedentlich von
Problemen eingebremst wurde, gelang es Cecotto,
die Tabellenführung zu übernehmen und bis jetzt
zu behaupten. Allerdings liegt der Venezolaner
nur noch zwei Punkte vor seinem Verfolger aus
Frankreich. Wenn man bedenkt, daß an einem
STW-Wochenende maximal 90 Punkte zu vergeben
sind, wird deutlich, wie hauchdünn dieser
Vorsprung ist. Emanuele tippt darauf, daß Aiello
seinen Titel verteidigen wird.
- Was sein
eigenes Abschneiden im letzten
Saisonrennen betrifft, ist der Römer
sich nicht ganz schlüssig. "Im
Zeittraining ist alles möglich, von
Platz 1 bis 10", sagte er, und
führt fort: "und das gleiche trifft
dann aufs Rennen zu."
- Bei den
Tests, die hier Mitte August gefahren
wurden, war Emanuele Pirro Schnellster.
Das stimmt optimistisch, zumal auch
Testfahrten in der vergangenen Woche im
französischen Nogaro zur Zufriedenheit
von Audi verlaufen sind.
Gregor
Schulz
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