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- Wenig
Glück auf der neuen Strecke
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Oschersleben, 13.
September 1998
- Startunfall
im Rennen
- Packendes
Duell im Sprint
- Spannendes
Qualifying
- Gutes Auto,
kein Glück
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- Das erste
STW-Rennen auf der im letzten Jahr
eröffneten Rennstrecke Motopark
in Oschersleben bei Magdeburg wurde für
Emanuele leider zum kürzesten der
Saison.
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- Sekunden nach
dem Start strandete der Audi A4 des
Römers in den Leitplanken. Was war
geschehen? Der von der siebten Position
aus startende Pirro war von seinem
Teamkollegen Christian Abt (Startplatz 6)
abgeschossen worden, der wiederum eine
Berührung mit Manuel Reuter im Opel
gehabt hatte. Der war von der achten
Position aus sehr gut weggekommen und
wollte zwischen den beiden Audi hindurch,
als Abt zur Fahrbahnmitte zog. Beide
Autos berührten sich, Abt drehte sich
und riß seinen unbeteiligten
Teamkollegen Pirro von der Strecke.

- Emanuele
wußte zunächst gar nicht, was
überhaupt passiert war. "Ich hatte
einen besseren Start als Christian und
war neben ihm, als ich plötzlich einen
heftigen Schlag spürte. Ich habe gar
nicht begriffen, was los war."
Nachdem er über das Gras Richtung
Leitplanken rutschte, dachte Emanuele, er
würde sich überschlagen, denn kurz vor
den Leitschienen befand sich ein Graben.
Glücklicherweise kam der Audi aber auf
allen Vieren zum Stehen.
- Trotz des
erneuten Pechs war Emanuele nach dem
Rennen keineswegs schlecht gelaunt.
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- Der Sprint
hatte ihm sehr viel Spaß gemacht. Runde
um Runde hatte er sich mit Uwe Alzen im
Opel bekriegt, dem er sich letztendlich
allerdings geschlagen geben mußte. Spaß
gemacht hatte es trotzdem. Er beendete
den Sprint an siebter Stelle.
Das völlig
verregnete Qualifying am Samstag hätte Emanuele
nicht spannender machen können. Weil er auf der
rutschigen Fahrbahn in der Schikane von der
Strecke abgekommen war und das Auto etwas
beschädigt hatte, konnte er erst wenige Minuten
vor Ende des Session wieder heraus auf die
Strecke fahren und versuchen zu retten, was noch
zu retten war.

Während das Auto
repariert wurde, war der Name Pirro ganz von der
ersten Seite des Zeitenmonitors verschwunden, die
bis Rang 18 reicht. Bei der letzten möglichen
Runde fuhr Emanuele dann 1:43,536, was zu
Startplatz 6 genügte. Das sorgte für
Zufriedenheit beim Römer.
Auch in
Oschersleben hat man gesehen, daß das Auto recht
leistungsfähig ist, nur kommt leider immer
wieder etwas dazwischen.

Teamchef
Hans-Jürgen Abt, dessen Bruder Christian nach
der Startkollision ebenfalls aus dem Rennen
gewesen ist, brachte es auf den Punkt.
"Soviel Pech kann man doch gar nicht
haben", kommentierte er die Serie von
Unfällen bei den letzten Rennen.
Gregor
Schulz
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