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- Totalausfall
in Niedersachsen
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Wunstorf, 2.
August 1998
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- In Sprint
und Rennen abgeschossen
- Fast ein
Überschlag
- Test in
Oschersleben
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- Die Saison
1998 scheint zur schlimmsten in Emanuele
Pirros fast 20jährigen Karriere zu
werden. Auch beim Flugplatzrennen im
niedersächsischen Wunstorf war für ihn
nichts zu holen.

- Um es anders
zu formulieren: Viel schlimmer hätte es
nicht kommen können. In Sprint und
Rennen konnte Emanuele nicht einmal die
erste Runde beenden. Im Sprint geriet er
in der letzten Kurve mit Roland Asch im
Nissan aneinander. Der fuhr dem Audi in
die Seite, was deutliche Spuren
hinterließ. Die Mechaniker hatten alle
Hände voll zu tun, um den havarierten
Audi zum Rennen wieder fit zu machen.

- Deswegen tat
es Emanuele auch ganz besonders für
seine Mechaniker leid, daß im Rennen
alles noch schneller vorbei war. In der
ersten Schikane wurde er von einem
Mitstreiter von hinten angeschubst, das
Auto rutschte quer über die dort
angebrachten Kerbs und hob vom Boden ab.
- Der Römer
konnte von Glück sagen, daß er sofort
wieder auf den Rädern landete, und sich
nicht überschlug. Genau das war Sekunden
vorher seinem Teamkollegen Frank Biela
passiert.
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- Der war
ebenfalls über die Randsteine gefahren,
und der Audi hatte sich - nachdem er den
Bodenkontakt verloren hatte - mehrfach
überschlagen. Für die Ingolstädter
stand das Rennen in der Nachbarschaft von
Konzernmutter VW unter keinem guten
Stern.
- Emanuele
Pirro kam nach diesem erneuten Rempler an
die Box und gab auf. Der A4 war zu stark
beschädigt.
- Für das
beste Ergebnis sorgte Christian Abt, der
auf dem 8. Platz einlief. Zuvor im Sprint
war Frank Biela auf der gleichen Position
ins Ziel gekommen.
- Nach dem
Wunstorfer Flugplatzrennen stand ein
zweitägiger Test auf der neuen
Rennstrecke in Oschersleben auf dem
Programm, dem Kurs, auf dem der vorletzte
Saisonlauf ausgetragen wird. Weil
Emanueles Auto zu stark beschädigt war,
und das Ersatzauto weit entfernt in
Frankreich bei ROC stand, sah es erst so
aus, als ob der Test - die einzige
Chance, sich mit dem neuen Kurs vertraut
zu machen - ins Wasser fallen würde.
Doch dann gab sich die Gelegenheit, ein
paar Runden mit dem Audi von Christian
Abt zu drehen.
Gregor
Schulz
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