Return, Menue  PS Gefluester

 
Kein Glück beim Audi-Heimspiel
 

Norisring, 05. Juli 1998

 
Probleme vom Freitag beseitigt, aber...
Verbremser im Nassen und eine kaputte Antriebswelle
 
Das Rennen auf dem Norisring wurde für Emanuele Pirro zu einer erneuten Enttäuschung: Mehr als ein (überrundeter) 19. Platz im verregneten Sprint war nicht drin. Im Rennen kam nach einer erfolgreichen Aufholjagd kurz vor dem Ziel das Aus wegen einer gebrochenen Antriebswelle.

Das Rahmenprogramm war in Nürnberg mindestens ebenso attraktiv wie der sportliche Teil: Miss Norisring 1998.

Dabei hatte es am Samstag zu Beginn des Zeittrainings noch so gut ausgesehen: Die Schwierigkeiten, die man am Freitag mit der Abstimmung hatte, waren beseitigt, und als Emanuele seine erste schnelle Runde gefahren war, wurde er an erster Stelle geführt.

Die Boxengasse von oben. Auch der schwedische König Karl Gustav schaute sich am Sonntag das Rennen vom Dach der Boxengasse aus an.

Leider blieb es dann auch bei seiner Rundenzeit von 54,034, denn die Servolenkung ging zu Bruch und der Schaden war während des Qualifyings nicht mehr zu beheben - Startplatz 14 für Emanuele Pirro.
Ein zweiter Lichtblick war für den Römer der vierte Rang im Warm-up Sonntag morgen im Nassen. Im Sprint konnte er an seine gute Regen-Vorstellung aus der Frühe nicht mehr anknüpfen. Auf der rutschigen Strecke gab es ein paar Verbremser, und Emanuele wurde bis zu seinem mit Getriebeproblemen kämpfenden Teamkollegen Frank Biela zurückgereicht.

Drei Audi aus der Vogelperspektive in der Haarnadelkurve. Vorn Emanuele Pirro, dahinter Christian Abt auf Konfrontationskurs und Peter Mamerow im privaten Audi Quattro.

Im Sprint war Christian Abt auf Platz 4 bester Audi-Pilot und verteidigte seine Position im Rennen mit Rang 9.
Für Emanuele kam das Aus im Rennen überraschend: "Die Antriebswelle brach ohne Vorwarnung. Die Bruchstelle ist genau am Gelenk, und jetzt werden wir die Ursache analysieren müssen. Im Augenblick wissen wir noch nicht, woran es gelegen hat."
Auch für Frank Biela war im Rennen nichts zu holen. Er schied nach einer Kollision mit Peter Mamerow aus.

Gregor Schulz

Copyright Feedback Home Bibliothek

PS- Geflüster