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- Die
legendären 1000 Meilen
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- Brescia, 01.
Mai 1998
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- Emanuele Pirro und
eine 71 Jahre alte Tradition
- Ein Ferrari, der
wie das Rennen heißt
Mille Miglia
- zwei Worte, die die Augen von
Motorsport-Enthusiasten auf der ganzen Welt voll
Glanz erstrahlen lassen. Mille Miglia- diese
Worte stehen für jene eintausend Meilen, die das
gleichnamige Autorennen über die Landstraßen
des italienischen Stiefels führt. Auch Emanuele
Pirro geht in diesem Jahr an den Start.
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Emanuele und Marlénè Pirro
bei der Mille Miglia 1996 im Ferrari 212
Inter.
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1927
erstmals ausgetragen, entwickelte sich die Mille
Miglia schnell zu einem der bedeutendsten
Autorennen Europas. Viele internationale Grand
Prix-Stars starteten bei der Non-Stop-Jagd von
Brescia am Gardasee nach Rom und zurück. Auch
eine vom Krieg verordnete Zwangspause konnte dem
Rennen nichts anhaben. Erst 1957 kam das Aus,
denn die Autos waren zu schnell geworden, um mit
ihnen noch ungefährdet auf öffentlichen
Straßen Rennen austragen zu können.
Doch 20 Jahre
später erlebte die Mille Miglia ihren zweiten
Frühling, der - in Form eines Oldtimer-Rennens
auf Gleichmäßigkeit - bis heute andauert.
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Diesen Ferrari 375MM fährt
Emanuele vom 14. bis 16. Mai quer durch
Italien.
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Startberechtigt
im regelmäßig ausgebuchten Revival sind nur
Autos, deren Typ schon damals an der
Originalausgabe teilgenommen hat. Dies trifft
für die Fahrer natürlich nicht zu. Nicht einmal
eine Fahrerlizenz ist von Nöten, doch etwas
Rennerfahrung hilft, um sich auf den teils sehr
schmalen Landstraßen einigermaßen sicher zu
bewegen.
Klar, daß
wie in jedem Jahr auch vom 14. bis 16. Mai 1998
einige Renn-Profis mit betagten Fahrzeugen an den
Start rollen werden, so auch Emanuele Pirro, der
schon 1996 etwas Mille Miglia-Praxis sammeln
konnte. Damals hatte der Römer einen Ferrari 212
Inter gefahren, und auch in diesem Jahr bleibt er
der Marke aus Maranello treu. Am Steuer eines
Ferrari 375MM (dessen Typenbezeichnung im
übrigen für Mille Miglia steht) wird er die
1000 Meilen in Angriff nehmen, die ihn im
Eiltempo ja sogar durch seine Heimatstadt Rom
führen.
Emanuele
freut sich schon sehr auf die Mille Miglia, die
sein großes Idol Tazio Nuvolari zweimal gewinnen
konnte. Daran, sich selbst in die Siegerlisten
der Mille Miglia eintragen zu können,
verschwendet Emanuele keinen Gedanken. Aber das
ist auch gar nicht wichtig, denn das Rennen wird
als Gleichmäßigkeitsprüfung ausgetragen und
die nimmt sowieso niemand so richtig ernst.
Wenn Sie noch etwas mehr
über die Mille Miglia erfahren wollen,
ist das hier der richtige
Weg.
Gregor
Schulz
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