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- Gelungener
Saisonbeginn
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- Hockenheim,
17. April 1998
- Viertbeste
Zeit im freien Training
- "Longrun
am Freitag"
Der erste
Tag der Supertourenwagen-Meisterschaft 1998
verlief für Emanuele Pirro vielversprechend: Der
Meister des Jahres 1996 hatte sich in der
Boxengasse an vierter Stelle eingereiht, als am
Freitag um 14.00 Uhr die Ampel auf grün
schaltete und die Strecke zum ersten freien
Training der Saison freigegeben wurde.
Als eine Stunde
später das Licht wieder auf rot wechselte,
listete der Zeitnahmecomputer Emanuele Pirro
exakt an dieser Position. Er hatte den kleinen
Kurs von Hockenheim in 1:05,235 umrundet und war
damit nur wenig mehr als eine halbe Sekunde
langsamer als STW-Neuling Eric Hélary im Opel
Vectra (1:04,610), der Bestzeit gefahren war. Dem
folgten Titelverteidiger Laurent Aiello im
Peugeot 406 (1:04,709) und Uwe Alzen in einem
weiteren Opel (1:04,997). Wie stark der
Rüsselsheimer Autobauer über den Winter
geworden ist, unterstrich Manuel Reuter, dem auf
Emanuele Pirro wiederum nur 0,071 Sekunden
fehlten.
Inmitten von Opel
glaubt sich Emanuele Pirro auch morgen während
des Qualifyings wiederzufinden. Er geht davon
aus, daß die Reihenfolge des freien Trainings in
etwa den wahrhaftigen Leistungsverhältnissen
entspricht.
Heute war
Emanuele Pirro als Vielfahrer auf der Strecke
unterwegs: Insgesamt 41 Runden drehte der Römer
auf dem Hockenheimring, eine Zahl, die nur von
Jörg van Ommen mit 46 Umrundungen überboten
wurde.
Nach zwei Runden
war Emanuele für einen Routinecheck des Motors
an die Box gekommen - das Vierzylinder-Triebwerk
hatte nämlich zuvor noch keinen Kilometer auf
der Rennstrecke absolviert. Wieder auf der
Strecke, fuhr er einen Longrun: "Ich
versuche, am Freitag immer mehr auf das Rennen
als auf das Qualifying hin zu arbeiten. Wenn ich
keine großen Setup-Probleme habe, fahre ich
einen Longrun, um zu sehen, wie sich die Reifen
über eine längere Distanz verhalten." Nach
Hockheim hat Michelin vier verschiedene
Reifenmischungen mitgebracht, und über die lange
Distanz verwendete Emanuele die härteste davon,
die die Franzosen übrigens nur sehr selten mit
im Gepäck haben. "Für die Reifen ist
Hockenheim die härteste Strecke", kann
Emanuele da nur sagen. Das Ergebnis des Longruns
stimmt froh: "Die Abstimmung ist mir ganz
gut gelungen. Ich bin optimistisch, daß ich
deshalb morgen ein gutes Setup fürs Qualifying
finde", kommentierte Emanuele, der außerdem
noch mit einem weicheren Satz Reifen auf die
Strecke gegangen war, mit dem er die bereits
erwähnte viertbeste Zeit gefahren ist.
Gregor
Schulz
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