| Bereits zwei Tage nach dem
Testtag auf dem Hockenheimring, an dem
Emanuele die achtbeste Zeit gefahren
hatte, fuhren die Top-Teams der
STW-Meisterschaft auf dem Nürburgring.
Es war der zweite und letzte offizielle
Test vor Saisonbeginn am 19. April in
Hockenheim.  
Am ersten
Tag, dem 1. April, herrschte recht gutes
Wetter, zumindest für die Eifel zu
dieser Jahreszeit. Die Bestmarke wurde
erneut von Laurent Aiello gesetzt, der
die Grand Prix-Strecke in 1:42,204
umrundete, 8 Zehntelsekunden schneller
als bei seiner Pole Position-Zeit im
Vorjahr (als allerdings noch die alte und
engere Veedol-Schikane durchfahren
wurde).
Emanuele
folgte auf Platz fünf, nachdem seine
persönliche Bestzeit von 1:43,729 für
einige Zeit sogar die zweitbeste des
Tages gewesen ist. Änderungen, die das
Team vornahm, nachdem Emanuele seine
Bestzeit gefahren war, brachten keine
Zeitverbesserung.

Der
geringe Rückstand zur Konkurrenz sorgt
bei Emanuele Pirro für heitere Stimmung.
Außerdem hat er sich nun auch auf seiner
Lieblingsstrecke mit seinem neuen
Einsatzauto vertraut gemacht, das erst
wenige Tage vor den offiziellen Tests
fertiggestellt worden war.
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| "Ich bin zufrieden mit
dieser Zeit und schaue voller Optimismus
in Richtung Saisonauftakt", ließ er
am Ende des ersten Testtages verlauten. Zweitschnellster
nach Abschluß der Tests am Donnerstag
nachmittag war Eric Hélary im Opel
(1:42,234), gefolgt von seinem
Markenkollegen Manuel Reuter (1:42,375)
und Roland Asch im Nissan (1:42,585).
"Das
ganze Feld scheint dichter
zusammengerückt zu sein", freut
sich Emanuele Pirro. Und weiter:
"Wir werden bestimmt einen
spannenden Saisonauftakt erleben."
 
Am
Donnerstag hatte Aprilwetter für geringe
Aktivitäten auf der Strecke gesorgt: Bei
strömendem Regen wagten sich nur die
Wenigsten hinaus. Peugeot hatte seine
Zelte sogar schon nach dem ersten Testtag
abgebrochen, wohlwissend, daß die von
Aiello gesetzte Bestmarke Bestand
behalten würde.
Als am
Donnerstag nachmittag doch noch die Sonne
hinter den Wolken hervorkam, und der
Nürburgring abzutrocknen begann, wagte
sich auch Audi hinaus, die während des
Regens auf Ausfahrten verzichtet hatten.
Weitere, gegenüber dem
Vortag vorgenommene Änderungen am A4,
erwiesen sich erneut als nachteilig.
Seine Audi-Teamkollegen
Christian Abt (im Vorjahresauto) und
Frank Biela kamen auf die Plätze 9 (Abt,
1:43,292) und 14 (Biela, 1:43,674).
Rinaldo Capello, der in der italienischen
Meisterschaft im Zeichen der vier Ringe
unterwegs ist und nur am Donnerstag am
Ring war, fuhr 1:44,462 und war 16. und
somit Vorletzter.
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