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Die letzten Tests bevor es ernst wird
Nürburgring, 2. April 1998
 
Rundum zufrieden mit einer guten Zeit Return, to top of Page
Bereits zwei Tage nach dem Testtag auf dem Hockenheimring, an dem Emanuele die achtbeste Zeit gefahren hatte, fuhren die Top-Teams der STW-Meisterschaft auf dem Nürburgring. Es war der zweite und letzte offizielle Test vor Saisonbeginn am 19. April in Hockenheim.

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Am ersten Tag, dem 1. April, herrschte recht gutes Wetter, zumindest für die Eifel zu dieser Jahreszeit. Die Bestmarke wurde erneut von Laurent Aiello gesetzt, der die Grand Prix-Strecke in 1:42,204 umrundete, 8 Zehntelsekunden schneller als bei seiner Pole Position-Zeit im Vorjahr (als allerdings noch die alte und engere Veedol-Schikane durchfahren wurde).

Emanuele folgte auf Platz fünf, nachdem seine persönliche Bestzeit von 1:43,729 für einige Zeit sogar die zweitbeste des Tages gewesen ist. Änderungen, die das Team vornahm, nachdem Emanuele seine Bestzeit gefahren war, brachten keine Zeitverbesserung.

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Der geringe Rückstand zur Konkurrenz sorgt bei Emanuele Pirro für heitere Stimmung. Außerdem hat er sich nun auch auf seiner Lieblingsstrecke mit seinem neuen Einsatzauto vertraut gemacht, das erst wenige Tage vor den offiziellen Tests fertiggestellt worden war.

Die Konkurrenten dicht beisammen Return, to top of Page
"Ich bin zufrieden mit dieser Zeit und schaue voller Optimismus in Richtung Saisonauftakt", ließ er am Ende des ersten Testtages verlauten.

Zweitschnellster nach Abschluß der Tests am Donnerstag nachmittag war Eric Hélary im Opel (1:42,234), gefolgt von seinem Markenkollegen Manuel Reuter (1:42,375) und Roland Asch im Nissan (1:42,585).

"Das ganze Feld scheint dichter zusammengerückt zu sein", freut sich Emanuele Pirro. Und weiter: "Wir werden bestimmt einen spannenden Saisonauftakt erleben."

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Am Donnerstag hatte Aprilwetter für geringe Aktivitäten auf der Strecke gesorgt: Bei strömendem Regen wagten sich nur die Wenigsten hinaus. Peugeot hatte seine Zelte sogar schon nach dem ersten Testtag abgebrochen, wohlwissend, daß die von Aiello gesetzte Bestmarke Bestand behalten würde.

Als am Donnerstag nachmittag doch noch die Sonne hinter den Wolken hervorkam, und der Nürburgring abzutrocknen begann, wagte sich auch Audi hinaus, die während des Regens auf Ausfahrten verzichtet hatten.

Weitere, gegenüber dem Vortag vorgenommene Änderungen am A4, erwiesen sich erneut als nachteilig.

Seine Audi-Teamkollegen Christian Abt (im Vorjahresauto) und Frank Biela kamen auf die Plätze 9 (Abt, 1:43,292) und 14 (Biela, 1:43,674). Rinaldo Capello, der in der italienischen Meisterschaft im Zeichen der vier Ringe unterwegs ist und nur am Donnerstag am Ring war, fuhr 1:44,462 und war 16. und somit Vorletzter.

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