Auf
den Spuren von Tazio Nuvolari
Nürburgring, 19.
September 1997
- Emanuele
Pirro am Steuer der Silberpfeile
Deutschlandpremiere
nach fast 60 Jahren im sowjetischen Exil
Zeiten und Preise
Am kommenden
Wochenende geht für Emanuele Pirro ein Traum in
Erfüllung: Erstmals wird er ein Auto seines
großen Idols Tazio Nuvolari fahren. Der
italienische Meisterfahrer Nuvolari war 1938 und
1939 für die Auto Union mit den Silberpfeilen
aus Zwickau an den Start gegangen.
Bei
der Eifel-Klassik, einer der traditionellen
Oldtimer-Rennveranstaltungen auf dem
Nürburgring, bringt die Audi AG zwei der
historischen Rennwagen zu ein paar
Demonstrationsrunden auf die Strecke. Und
abwechselnd wird Emanuele Pirro in beiden Autos
das Steuer übernehmen.
Die Audi AG
als legitimer Nachfolger der legendären
sächsischen Autoschmieden und der Rennabteilung,
ist in der letzten Zeit in den Besitz von zwei
der wenigen überlebenden Silberpfeile (insgesamt
sind es fünf) gelangt, die von nun an der
Öffentlichkeit natürlich nicht vorenthalten
werden sollen.
Einer
der beiden Wagen, ein Bergrennwagen aus 1939 mit
V16-Motor hinter dem Fahrer, erlebt seine
Deutschlandpremiere bei der Eifel-Klassik,
nachdem er einst als Kriegsbeute in die UdSSR
entschwunden war und erst vor kurzen zurück in
sein Ursprungsland gekehrt war. Der andere, ein
V12 Grand Prix-Wagen, war vor drei Jahren schon
einmal beim gleichen Anlaß zu bewundern, damals
noch im Privatbesitz eines amerikanischen
Ehepaars.
Die
Eifel-Klassik findet vom 19. bis zum 21.
September auf dem Nürburgring statt. Emanuele
Pirro wird an jedem er drei Tage im Silberpfeil
sitzen.
Der Eintritt
kostet um die dreißig D-Mark.
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