Return, Menue  PS Gefluester

2,5 Sekunden unter Vorjahres Pole reicht nur zum 16. Startplatz

Wunstorf, 12. Juli 1997

Nur 14. am Freitag

Schlechtester Startplatz der Audi-Zeit

2,5 Sekunden unter Vorjahres Pole Position Zeit

Keine Hoffnung

Schon am Freitag hatte sich angekündigt, was am Samstag im Qualifikationstraining Realität wurde: Ein Platz in der zweiten Hälfte des Startfeldes war auf dem ultraschnellen Flugplatzkurs unvermeidbar.

Am Freitag im freien Training hatte Emanuele Pirro noch einen Longrun absolviert, um eine weichere Reifenmischung auf ihre Wunstorf-Tauglichkeit hin zu überprüfen. Deshalb war die 14. Zeit (1:48,337) noch etwas erträglich. Doch Emanuele zeigte schon zu diesem Zeitpunkt wenig Optimismus: "Die Strecke macht uns sehr zu schaffen. Die langen Geraden und das Zusatzgewicht liegen dem Auto überhaupt nicht."

Im zweiten freien Training am Samstagmorgen konnte der Italiener zwar ein wenig zulegen (1:46,991), aber natürlich war auch die Konkurrenz schneller, und was am Freitag noch für Platz 8 gelangt hätte, reichte zu diesem Zeitpunkt gerade für Platz 15.

Der Grund für die Zeitverbesserung war eine härtere Reifenmischung, denn Emanuele testete die verschiedenen Komponenten noch einmal durch, bevor er sich für Qualifying und Rennen entschied.

Als um 14.oo Uhr am Samstag das Qualifikationstraining freigegeben wurde, war für Emanuele Pirro während der folgenden 60 Minuten kein Land in Sicht, denn am Ende wurde er nur als 16. geführt.

"Einerseits habe ich während der ganzen Zeit keine einzige, wirklich freie Runde erwischt und andererseits litten wir natürlich unter den gleichen Problemen wie vorher. Selbst mit den härteren Reifen konnte ich nicht schneller fahren."

Emanueles Bestzeit (1:47,391) lag sogar noch 2,5 Sekunden unter Steve Soper's Pole-Position Zeit aus dem Vorjahr. Bei Audi werden zwar riesige Fortschritte gemacht, aber diese dienen nicht dem allgemeinen Weiterkommen sondern der Kompensation von 35kg Extragewicht.

Trainingsschnellster war wie erwartet Laurent Aiello (Peugeot, 1:44,856), den auch Emanuele selbst als seinen Nachfolger auf dem Thron des STW-Champions sieht.

"Selbst wenn es regnet, werden wir hier machtlos sein", lautet die Prognose des Italieners. Auch die Zeiten der anderen Audis geben ihm recht, denn alle Quattros liegen dicht beisammen (15. (Peter), 16. (Pirro), 17. (Vidali)). Nur Yvan Muller konnte sich auf dem Hochgeschwindigkeitskurs etwas von seinen schwergewichtigen Teamkollegen/ Kollegin absetzen und startet von Platz 12.

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