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Training und Qualifying:
Ein (fast) perfekter Start in die Woche
 
Sebring, 16. März 2000
Die Woche des legendären 12-Stunden-Rennens von Sebring begann für Emanuele Pirro und das Audi Sport Team Joest mehr als vielversprechend, denn von der ersten Trainingssitzung an dominierten die Ingolstädter Rennsportwagen vom Typ R8. Nur im ersten Qualifying musste sich Audi dem Lokalmatador Panoz geschlagen geben, denn einer dieser Frontmotor-Boliden nahm die vorläufige Pole-Position ein. Der Audi mit der Startnummer 78, den sich Emanuele Pirro mit Frank Biela und Tom Kristensen teilte, stand gar nur auf der letzten Position ohne gezeitete Runde, denn dem Dänen Tom Kristensen, der neu im Audi-Team ist, war bei ersten Qualifying-Versuch mit kalten Reifen ein Fehler unterlaufen, worauf der R8 in den Barrieren am Rande der Rennstrecke landete.
Am Donnerstag, an dem das zweite Qualifying stattfand, war der entstandene Schaden behoben, und der R8 konnte fahren. Welcher der drei Piloten ihn qualifizieren durfte, entschied Audi gerechterweise mit dem Werfen einer Münze. Frank Biela gewann und stellte den R8 schon mit seiner ersten schnellen Runde auf die Pole-Position. Der zweite Audi von Michele Alboreto, Rinaldo Capello und Allan McNish verbesserte sich auf Rang zwei.
Auch wenn Emanuele Pirro die fantastische Trainingszeit von 1:48,825 Minuten nicht selbst erzielt hat, ist er natürlich glücklich, mit seinen Teamkollegen von Startplatz eins aus ins Rennen gehen zu können. Das letzte Mal stand er 1996 beim STW-Auftakt im belgischen Zolder auf diesem Startplatz.

Gregor Schulz

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