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Audi in Sebring
 
Sebring, 09. März 2000
 
Am Samstag, dem 18. März 2000 wird es ernst! Dann nämlich fällt der Startschuss zur American Le Mans Series ALMS. Das erste Rennen der zwölf Läufe umfassenden Saison sind die traditionellen 12 Stunden von Sebring in Florida.
Der neue Audi R8 hat mit Emanuele Pirro und seinen Teamkollegen seit dem 23. Dezember 1999 einige Tausend Testkilometer zurückgelegt. Jetzt zeigt sich, wie konkurrenzfähig er gegenüber den BMW, Cadillac und Panoz ist. Besonders die Frontmotor-Boliden aus dem Hause von Don Panoz haben sich während Tests auf dem Sebring Raceway, bei denen im Februar alle Topteams anwesend waren, als unerhört schnell erwiesen.
 
Emanuele ist angesichts der Tests, bei denen das völlig neue Auto sein Potenzial unter Beweis gestellt hat, optimistisch. Trotzdem geht er davon aus, dass die sehr schnellen Panoz und die ausgereiften BMW durchaus ernsthafte Gegner sind.
Audi geht 2000 natürlich unter gänzlich anderen Voraussetzungen nach Sebring als noch im letzten Jahr. 1999 war das 12-Stunden-Rennen ausschließlich als Probelauf für die 24 Stunden von Le Mans gedacht. Jetzt ist der Langstreckenklassiker weit mehr als ein Test unter Rennbedingungen, denn die Ingolstädter bestreiten die gesamte ALMS-Saison.
 
Nichts ändern wird sich daran, dass Audi am Montag nach dem Rennen weitere zwölf Stunden auf dem Flugplatzkurs fahren wird, um eine volle Le-Mans-Distanz zu absolvieren. Danach treten die Wagen ihre Rückreise nach Deutschland an. Beim zweiten Rennen der ALMS am 1. April in Charlotte tritt Audi mit zwei Vorjahres-Autos an, weil die neuen R8 auf das Vortraining in Le Mans vorbereitet werden.

Gregor Schulz

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