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Fitness Training

Alle Jahre wieder, schickt Audi seine Piloten nach St. Moritz zum Höhentraining in winterlicher Umgebung. Der Schwerpunkt des Programms, das unter Aufsicht von Audi-Teamarzt Dr. Christian John stand, lag auf Skilanglauf, der als Ausdauertraining gedacht war. Emanuele Pirro, Frank Biela und Christian Abt genossen das Winterwetter in den Schweizer Alpen. Neben Skilaufen gab es auch eine Reihe von Indoor-Aktivitäten, z.B. Fußball und Volleyball.

Das Audi Team

Eine starke Truppe: Das Audi-Team im Jahr 1998.Silber ade: Als Hauptsponsor prangt auf Emanuele Pirros Auto in diesem Jahr der Software Hersteller Topware.
Emanueles Gesichtsausdruck verrät, daß er voller Erwartung in die Zukunft schaut: Die Tests stimmen ihn optimistisch. Hoffentlich ist Emanuele in diesem Jahr wieder genauso schnell, wie Hauptsponsor DHL seine Pakete zu befördern pflegt. Man richte die Blicke auf den Kinnschutz des Integralhelms...
Die drei Piloten, die in der deutschen Meisterschaft unterwegs sein werden, haben Stellung bezogen: Frank Biela, Emanuele Pirro und Christian Abt (v.l.n.r.)

STW Präsentation

Laurent Aiello und sein Peugeot 406, Emanuele Pirro ein sein Audi A4 sowie "Jockel" Winkelhock und sein BMW 320i posieren in erster Reihe für den Fotografen. Ort des Geschehens: Das Hockenheimer Motodrom.Drei Marken, die 1998 zweifellos zum Favoritenkreis zählen: Opel, BMW und Audi.

Prominente Gäste bei Audi: Olympiasiegerin Katja Seizinger (links) und Katrin Gutenson, Mitglieder der deutschen Ski-Nationalmannschaft. Für die zahlreich anwesenden Fotografen fuhren die Piloten ein paar Schaurunden. Laurent Aiello und sein Peugeot 406, Emanuele Pirro ein sein Audi A4 sowie "Jockel" Winkelhock und sein BMW 320i posieren in erster Reihe für den Fotografen. Ort des Geschehens: Das Hockenheimer Motodrom.
Unter den Augen der zahlreichen Besucher der STW-Präsentation macht sich Emanuele auf den Weg zu ein paar Schaurunden. Nicht überall wo Biela draufsteht, ist auch Biela drin: Emanuele am Steuer des während der Präsentation benutzten Audi A4. Puhh... geschafft", wird sich Skiläuferin Katrin Gutenson gedacht haben, die gerade mit Emanuele Pirro ein paar Runden im eigens für diesen Zweck umgebauten Audi A4-Zweisitzer gedreht hat.
Vier von sieben Marken in der STW-Meisterschaft 1998: Nissan, Titelverteidiger Peugeot, Alfa Romeo und Honda. Die harzer Brauerei Hasseröder ist auch in diesem Jahr gut vertreten. Sowohl als Serien-Sponsor wie auch als Hauptsponsor des Peugeot-Teams.

Tests auf dem Nürburgring

Dank seiner ausgezeichneten 1:42,204 führte der Zeitenmonitor Emanuele Pirro für einige Zeit auf Rang 2 während dieser vorsaisonalen Tests.Von hinten erscheint der Audi A4 des STW-Jahrgangs 1998 ganz in rot. Auch im Farbmix weiß-gelb-blau-rot macht der Audi A4 eine recht gute Figur. Aber was bedeuten schon die Farben: Hauptsache, er ist schnell unterwegs.
Die Ford-Kurve ist eine der anspruchsvollsten Stellen des neuen Nürburgrings und auch für Zuschauer wärmstens zu empfehlen. Emanueles Teamkollegen Frank Biela (hier zu sehen) und Christian Abt fahren im Design von Hauptsponsor DHL, während das Auto des Römers im Auftrag von Softwarehersteller Topware bedruckt wird.

Hockenheimring

Noch überlegt Emanuele, welche Reifen er aufziehen soll. Ein verdienter Schluck vom Gebräu des neuen Audi-Sponsors Red Bull. Trotz des schlechten Abschneidens seines Schützlings scheint Emanueles Manager Mark Perkins (rechts) bester Laune zu sein. Hinter ihm steht Marlene Pirro, die ihrem Gatten Beistand leistete. Mit dieser Art der Kriegsbemalung erlebte man den Audi A4 in Hockenheim erstmals in einem Rennen.
So widrige Wetterbedingungen wie in Hockenheim gab es in der ganzen vorigen Saison nicht.

Nürburgring

Gute Miene zum bösen Spiel: Emanueles zufriedener Gesichtsausdruck war an diesem Wochenende alles andere als gerechtfertigt. Woran liegt es? - Emanuele Pirro und seine Ingenieure versucht am Computer, die Gründe für die schlechten Rundenzeiten zu eruieren. Emanuele Pirro und sein Renningenieur Patrice Cerda.
Wenigstens die Farben des Audi A4 harmonieren perfekt mit der Strecke. Verkehrte Welt: Hier täuscht der Eindruck, denn während des Rennens sind sich Emanuele Pirro und Opel-Pilot Eric Hélary im TNT-Vectra nicht begegnet. Der Franzose war zweimal Zweiter.

Sachsenring

Seine schnellste Qualifying-Runde brachte Emanuele Pirro die 7. Startposition ein. Unmittelbar, nachdem er den Zielstrich überfahren hatte, führte ihn der Computer sogar für ein paar Sekunden auf Rang 2. Warten auf das grüne Licht: Noch weiß Emanuele Pirro nicht, was ihn kurz nach dem Start erwartet. In der Einführungsrunde war der Audi A4 noch heil, allerdings sollte er es nicht mehr lange bleiben. Hinter Emanuele fährt Michael Krumm im Nissan, der im Qualifying exakt 0,020 Sekunden langsamer gewesen war. Auch wenn dieses Bild aus dem Training stammt: Im Rennen hatte Emanuele Pirro leider genug Gelegenheit, seinen Rivalen beim Fahren zuzusehen.

24 Stunden von Le Mans

Das 24 Stunden-Rennen von Le Mans bestreitet Emanuele Pirro zusammen mit dem Italiener Rinaldo Capello und dem Deutschen Dr. Thomas Bscher am Steuer dieses McLaren F1 GTR.
Glühende Bremsscheiben in der Dunkelheit sind ein einmaliges Schauspiel. Sechzehn Stunden lang mischte der McLaren im vorderen Mittelfeld mit. Dann kam das Aus nach einem Dreher von Dr. Thomas Bscher. Unter Umständen hätten Pirro-Capello-Bscher ganz dicht ans Treppchen heranfahren können. Die Nacht bricht herein über Le Mans, dem McLaren F1 GTR und über Emanuele Pirro, der noch einige Stunden am Steuer vor sich hat.
Die Anspannung ist Emanuele Pirro auch noch in der Box anzusehen, als einer seiner Partner im Auto sitzt. Ist der Helm o.k.? Bei den 24 Stunden muß jedes Detail stimmen.

Der McLaren vor einem Ferrari 333 SP, der in der Prototypen-Kategorie startete. Vor drei Jahren konnte ein McLaren F1 den Gesamtsieg im französischen Langstreckenklassiker für sich verbuchen. Dr. Thomas Bscher, der sich mit den Audi-Piloten Pirro und Capello das Steuer teilte, setzt den McLaren auch in der FIA-GT-Meisterschaft ein. Die Langheck-Version, wie sie Emanuele Pirro fuhr, war 1997 eingeführt worden, nachdem die Autos in den ersten Jahren ein wesentlich kürzeres Heck hatten. Das charakteristische Merkmal des McLaren F1 ist die Position des Lenkrads in der Mitte.

Norisring

Das Rahmenprogramm war in Nürnberg mindestens ebenso attraktiv wie der sportliche Teil: Miss Norisring 1998.

Die Boxengasse von oben. Auch der schwedische König Karl Gustav schaute sich am Sonntag das Rennen vom Dach der Boxengasse aus an. Drei Audi aus der Vogelperspektive in der Haarnadelkurve. Vorn Emanuele Pirro, dahinter Christian Abt auf Konfrontationskurs und Peter Mamerow im privaten Audi Quattro.

Lahr

Im Rennen von Lahr startete Emanuele Pirro eine Aufholjagd aus der Boxengasse. Verdrehte Welt: In Wirklichkeit ist der Flugplatzkurs topfeben. Vor dem Computer hatte Emanuele Pirro Grund zur Freude. Der Audi A4 lief zufriedenstellend. Der Arbeitsplatz im Audi A4: Seit dem Norisring hat Emanuele Pirro übrigens einen neuen Helm.
Wunstorf

Die STW gibt sich publikumsnah: Autogrammstunde mit den Audi-Fahrern. Deren Unterschriften sind trotz der eher bescheidenen Ergebnisse dieser Saison nach wie vor gefragt. Besprechung in der Box. Auf Flugplatzkursen, wie hier in Wunstorf, besteht die Box aus einem großen Zelt, das mit einer Seite an den Transport-LKW grenzt. So makellos wie hier im Training kam der Audi A4 von Emanuele Pirro im Sprint und Rennen nur wenige Kilometer weit. Emanuele mit einem Ausstellungsstück aus dem Fahrerlager. Ausgediente Rennwagen werden gern zu Werbezwecken eingesetzt.
Zweibrücken

In Zweibrücken bekam Emanuele moralische Unterstützung von seiner Familie (hier mit Sohn Cristoforo), und die hatte er wegen seines erneuten Ausfalls besonders nach dem Rennen nötig. Obwohl es im freien Training gut ausgesehen hatte, mußte Emanuele wieder von weit hinten starten. Der Audi A4 lag gut, aber leider konnte Emanuele Pirro auch diesmal das Potential des Autos nicht in ein gutes Resultat umsetzen. Emanuele Pirro steigt ins Auto, wo er freilich nicht lange sitzen bleiben mußte. Schon nach wenigen Runden war das Renne für ihn zu Ende.
Salzburgring

Die Alpentrophäe auf dem Salzburgring bescherte Emanuele Pirro das erste echte Erfolgserlebnis der STW-Saison 1998 - und das vor gut besetzten Tribünen (über 30.000 Zuschauer). Die neue Ausbaustufe des Audi-Motors stellte auf dem schnellen Salzburgring ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis und glich sogar ein paar aerodynamische Nachteile aus.
Den Sponsoren, darunter der Softwarehersteller Topware und DHL, wurde in Österreich gezeigt, daß ihr Geld an der richtigen Stelle investiert ist.
Die Freude bei Emanuele Pirro und der Audi-Truppe über den ersten Podestplatz dieser Saison war natürlich groß. Emanuele ließ seine Mechaniker und so viele Zuschauer wie möglich an der obligatorischen Sektdusche teilhaben.
Oscherleben

Wenn am Samstag um 18.00 Uhr die Boxengasse zum Pit-Walk geöffnet wird, sind auch die Fahrer zur Stelle, um die Fans mit Autogrammen zu versorgen.  Emanuele Pirro ist seit jeher einer der fleißigsten Autogrammschreiber. Der Sprint am Sonntag: Emanuele Pirro hat Tabellenführer Johnny Cecotto im Nacken und ist kurz davor, ihn vorbeizulassen, um den Venezolaner im Kampf um den Titel nicht im Weg zu stehen. Noch steht der Audi A4 von Emanuele Pirro unbeschädigt in der Box. Trotz des schlechten Ergebnisses hat Emanuele Pirro die gute Laune nicht verloren.


Der Unfall von Oschersleben: Emanuele Pirro sitzt im Audi, der links im Bild zu sehen ist und wird von seinem Teamkollegen Abt abgeschossen. Der hatte eine Berührung mit Manuel Reuter gehabt, der nach einem sehr guten Start zwischen den beiden Audi hindurchfahren wollte.

 
Nürburgring
Emanuele Pirro im Gespräch mit Ingenieur Dieter Basche (rechts), der zur Saisonmitte die Weiterentwicklung des Audi A4 übernahm.
Der Audi A4 im Renntrimm. Noch ist nicht entschieden, ob man ihn auch 1999 noch auf der Rennstrecke sehen wird. Auch wenn die Peugeot gelb lackiert sind: Der Rauch gilt den Opel-Piloten. Frank Biela vor Roland Asch im Nissan und Emanuele Pirro. Im Rennen kollidierte Asch mit Christian Abt im vierten Audi in der Kurzanbindung und mußte aufgeben.
 
Photo Kraeling Motorsports
Photo Audi Sportpresse (Fitness Training, Das Audi Team)
Photo Gregor Schulz (teilw. STW Präsentation, Tests auf dem Nürburgring)
Photo Dieter Ludwig (Le Mans)
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